Mehr Studienanfänger in Informatik
39.400 Studienanfänger zählten die Informatik-Studiengänge an deutschen Hochschulen dieses Jahr. Das sind 3 Prozent mehr als 2009.
Die Zahl der in Deutschland neu eingeschriebenen Informatikstudierenden hat leicht zugenommen. So gab es im Sommer- und Wintersemester in diesem Jahr zusammen 39.400 Studienanfänger. Das waren 3 Prozent mehr als im Jahr davor. In allen Hochschulfächern lag das Studierendenplus allerdings bei 4 Prozent, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft für Informatik (GI). Verglichen damit sei der Zuwachs in der Informatik nicht ausreichend.
Gerade vor dem Hintergrund der guten Berufsperspektiven für Informatiker gebe es nach wir vor zu wenige Studienanfänger, beklagt GI-Präsident Stefan Jähnichen. Hinzu kommt, dass die Abbrecherquote immer noch hoch sei: Ein gutes Drittel der Anfänger in Informatik schafft es nicht bis zum Abschluss. Der Bedarf an Fachkräften lasse sich mit den absehbaren Absolventenzahlen nicht decken. (anw)