Halbleiterverkäufe sanken im Vergleich zum Vormonat leicht
Trotz eines leichten Rückgangs der Umsätze von 2,2 Prozent im Februars 2006 sehen die Hersteller von Halbleitern gute Zeichen für eine gesteigerte Nachfrage im laufenden Jahr.
Der weltweite Verkauf von Halbleitern ist im Februar 2006 gegenüber dem Januar um 2,2 Prozent gefallen, der Gesamtumsatz sank auf 19,2 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Absatz allerdings um 6,8 Prozentpunkte, erklärte der Handelsverband der Chiphersteller, die Semiconductor Industry Association (SIA). Laut dem Verband folgt der Halbleiterabsatz im Februar damit den gewohnten Mustern: Die geringeren Verkäufe von Unterhaltungselektronik zu Beginn des Jahres wirken sich hemmend auf den Chipabsatz aus. An ihrer Prognose, die ein Wachstum um 7,9 Prozent für diesem Markt vorhersagt, hält die SIA aber weiterhin fest.
Die sich abzeichnende steigende Nachfrage im ersten Quartal 2006 wird nach Aussagen der SIA im dritten Quartal etwas ausgeglichen. Die Vorhersagen für den Absatz von Mobiltelefonen korrigiert der Verband nach oben, da der Bedarf in China und Indien besonders bei günstigen Geräten steige. Der Markt für Personal Computer wachse den Erwartungen der SIA gemäß im laufendem Jahr um acht bis zehn Prozent. In Japan sei der Absatz von Halbleitern im Februar um rund vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Insgesamt sei damit ein Umsatz von 3,64 Milliarden US-Dollar erzielt worden, was knapp unter dem Ergebnis des Januars liege. Die Verkäufe im asiatisch-pazifischen Raum steigen laut der SIA um 14 Prozent auf 8,78 Milliarden US-Dollar, allerdings lagen sie im Januar noch gut vier Prozent höher bei 9,11 Milliarden. (rek)