Tiscali weckt gemischte GefĂĽhle bei den Analysten
Der italienische Internetprovider Tiscali hat die Umsatzprognosen der Analysten im dritten Quartal nicht erfüllen können, reduzierte seinen Verlust aber mehr als erwartet.
Der italienische Internetprovider Tiscali hat die Umsatzerwartungen der Analysten im dritten Quartal nicht erfüllen können. Der Konzern meldet einen Umsatz in Höhe von 270,6 Millionen Euro -- die Erwartungen hatten bei 273,3 Millionen Euro gelegen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Erlös rund 222,2 Millionen Euro betragen. Dennoch gelang es Tiscali, seinen Verlust zu reduzieren -- und zwar mehr als die Börsenbeobachter erwartet hatten: Der Verlust vor Steuern habe sich auf 33,3 Millionen von 73,6 Mio Euro im Vorjahr verringert, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die durchschnittliche Prognose für den Verlust hatte bei 35,73 Millionen gelegen. Das Unternehmen hatte Vermögenswerten in der Schweiz, Österreich und anderen Ländern verkauft.
Im Vorjahresvergleich lag der operative Gewinn sogar um 82 Prozent höher. Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bezifferte die Firma mit 25,7 Millionen Euro nach 14,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Steigern konnte der sardische Konzern auch die Zahl seiner Breitbandkunden um 102.000 im abgeschlossenen Quartal. Das Umsatzziel für das Gesamtjahr senkte der Konzern ein wenig von 1,2 Milliarden Euro auf nun noch 1,1 Milliarden. (tol)