Real Networks verzeichnet Gewinnsprung

Der US-Anbieter von Streaminglösungen profitiert im vergangenen Quartal auch von der Einigung im Streit mit Microsoft.

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Real Networks, Anbieter von Multimedialösungen und Inhalten, hat im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinnsprung verzeichnet. Bei einem um 14 Prozent angezogenen Umsatz von 93,6 Millionen US-Dollar konnte das Unternehmen einen Gewinn von 42,1 Millionen US-Dollar oder 24 Cent pro Aktie verbuchen. Im Vorjahreszeitraum hatte Real bei 82,2 Millionen US-Dollar Umsatz noch einen operativen Verlust hinnehmen müssen und dank Veräußerungsgewinnen unter dem Strich 11,1 Millionen US-Dollar Gewinn oder 6 Cent pro Aktie ausweisen können.

Den rekordverdächtigen Gewinnsprung hat Real Networks auch substanziellen Zahlungseingängen aus dem Kartellverfahren gegen Microsoft zu verdanken. Die beiden Unternehmen hatten ihren Streit nach zwei Jahren außergerichtlich beigelegt. Microsoft zahlt 761 Millionen US-Dollar an Real, darüber hinaus wollen sich die Konkurrenten in Zukunft gegenseitig unterstützen. So leistet Microsoft Unterstützung bei Entwicklung und Marketing des Real-Portfolios. Zum Beispiel bietet MSN Music mit der Einstellung des Musikverkaufs neben Verweisen auf den neuen Zune Marketplace auch Links zu Reals Musikladen Rhapsody an. (vbr)