3D-Vision-Monitore mit eingebautem Emitter und Stereo-Webcam
Während Acers 27-Zoll-Bildschirm sowohl mit 3D Vision als auch mit HDMI-1.4-Signalen umgehen kann, baut Lenovo eine 3D-Webcam ein. Samsungs neue 3D-Monitore sind wahlweise mit TV-Tuner erhältlich.
Nachschub für Stereo-3D-Spieler: Acer hat zwei neue Monitore angekündigt, die mit dem von Nvidia -Grafikkarten produzierten 120-Hertz-3D-Vision-Format zurechtkommen als auch stereoskopische Signale von HDMI-1.4-kompatiblen Zuspielern entgegennehmen. Sowohl der HN274H (27 Zoll) als auch der GN245HQ (24 Zoll) haben eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln, beide nutzen LEDs zur Panel-Hintergrundbeleuchtung.
Die Monitore haben erstmals einen 3D-Vision-Emitter eingebaut. Bei bisherigen Geräten musste man auf einen per USB mit dem Rechner gekoppelten Emitter zurückgreifen – was zu Latenzen führte. Um Übersprecher zu vermeiden, gibt die Brille bei der Verwendung mit USB-Emittern nur für einen sehr kurzen Augenblick die Sicht frei. Mit in den Monitor eingebautem Emitter sind vermutlich längere Öffnungsphasen und dadurch ein helleres Bild möglich.
Im 3D-Vision-Betrieb müssen die Monitore per Dual-Link-DVI angeschlossen sein, Unterhaltungselektronik-Geräte mit HDMI-1.4-Ausgabe koppelt man mit der HDMI-Buchse. Der 3D-Vision-Treiber kann theoretisch auch Signale über HDMI 1.4 ausgeben, allerdings sind dann in Full-HD-Auflösung pro Auge nur 24 Bilder pro Sekunde möglich – zu wenig für Spiele.
Lenovos 23-Zoll-Monitor L2363d 3D dagegen hat offenbar keinen 3D-Vision-Emitter eingebaut, bringt dafür aber eine Stereo-Webcam für räumliche Videokonferenzen mit.
(Bild:Â heise online)
Auch Samsung hat auf der CES neue 3D-Monitore gezeigt: Die Geräte kommen im ungewöhnlichen asymmetrischen Design, setzen auf LED-Hintergrundbeleuchtung und sind offenbar auch mit TV-Tuner erhältlich. Typenbezeichnungen und weitere Details konnte uns Samsung noch nicht mitteilen.
Ob und wann die Geräte von Acer, Lenovo und Samsung in Europa auf den Markt kommen ist noch nicht bekannt – und auch zu den Preisen wollten die Hersteller noch keine Angaben machen. (jkj)