Konkurrenz fĂĽr die NASA

Privatunternehmen wollen eine ganze Familie neuer und teils wiederverwendbarer Raketen entwickeln, mit denen Lasten und sogar Astronauten kostengünstig in den Weltraum transportiert werden sollen. Doch das Geschäft ist nicht ohne Risiko.

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Fast vier Jahre Entwicklungszeit mit Kosten von gut 100 Millionen Dollar hat das private US-Raketenunternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) Ende März nahezu buchstäblich in den Sand gesetzt. Am 24. März explodierte dem Unternehmen auf dem Kwajelein-Atoll im pazifischen Ozean die erste Rakete, weil eine Treibstoffleitung ein Leck hatte.

Trotzdem will SpaceX weitermachen: Eine ganze Familie neuer und teils wiederverwendbarer Raketen soll entwickelt werden, mit denen Lasten und sogar Astronauten kostengünstig und wettbewerbsfähig in den Weltraum transportiert werden sollen. Das Unternehmen hofft, dass die nächste Falcon 1 innerhalb der nächsten sechs Monate abheben kann – diesmal fehlerfrei. 2007, so steht es nach wie vor im Plan, soll dann eine große Falcon 9 vom Kwajelein-Atoll abheben.

Dabei ist das Unternehmen aus dem kalifornischen El Segundo nicht die einzige Firma, die die Weltraumfahrt revolutionieren will. Mindestens ein halbes Dutzend ähnlicher Unternehmen werden von cleveren Gründern vorangetrieben, die den Sektor umkrempeln wollen, wie dies einst mit der Computerbranche in den Siebziger- und Achtzigerjahren passierte.

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