Britisches Gericht ahndet millionenschweren Betrug mit gemeinnĂĽtziger Arbeit
Ein Student beteiligt sich an einem Betrug, der 360 Millionen Euro Schaden verursacht, und wird zu 140 Stunden gemeinnĂĽtziger Arbeit verurteilt.
Ein Student aus Loughborough in England zeichnet mit verantwortlich für einen Raubkopien-Deal, der IBM laut Kläger-Anwalt Duncan Atkinson Verluste in Höhe von umgerechnet 360 Millionen Euro einbrachte. Die BBC berichtet, dass der 33-Jährige Alexandros Samras Bestellungen für raubkopierte Business-Software entgegennahm und diese nach Übersee transferierte. Das englische Southwark-Crown-Gericht verurteilte den Studenten nun zu 140 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Das Urteil fiel vergleichsweise milde aus, da der Schuldige geständig war und andere mildernde Umstände vorlägen, über die aber keine weiteren Angaben gemacht wurden. Samras' Partner Volotas wartet in Athen immer noch auf seine Verhandlung.
Ein Undercover-Agent hatte die Gruppe unterwandert und zunächst mit Volotas in Griechenland Kontakt aufgenommen. Schließlich kam er auch in Kontakt mit Samras, der Elektrotechnik an der Loughborough Universität studierte. In den kommenden Monaten nahm dieser offenbar nicht nur Bestellungen entgegen, sondern stellt sein Konto auch für Zahlungstransfers nach Griechenland zur Verfügung. (akr)