Hynix mit Gewinneinbruch

Trotz eines deutlichen Gewinneinbruchs im Schlussquartal hat der südkoreanische Halbleiterhersteller das Geschäftsjahr 2010 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen.

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  • dpa

Trotz eines deutlichen Gewinneinbruchs im Schlussquartal hat der südkoreanische Halbleiterhersteller Hynix das Geschäftsjahr 2010 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der konzernweite Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 53 Prozent auf 12,1 Billionen Won (7,94 Mrd. Euro), wie der weltweit zweitgrößte Speicherchipproduzent am Donnerstag in Seoul mitteilte (PDF-Datei). Auch brachte der Aufschwung in der Computerindustrie die Rückkehr in die Gewinnzone: Nach einem Verlust von 333 Milliarden Won 2009 wies Hynix einen Überschuss von 2,66 Billionen Won aus.

Das gute Abschneiden begründete das Unternehmen mit seiner führenden Technik und einem guten Produktportfolio. Im letzten Quartal 2010 stürzte der Gewinn allerdings, verglichen mit dem Jahr davor, um 83 Prozent ab. Der Preisrückgang bei Chips und Aufwendungen für einen Rechtsstreit schlugen sich dabei negativ im Ergebnis nieder.

In den Monaten September bis Dezember belief sich den Angaben zufolge der Ăśberschuss auf 110 Milliarden Won. Ein Jahr zuvor lag der Reingewinn noch bei 656,8 Milliarden Won. Der Umsatz ging im Schlussquartal im Jahresvergleich um 1,8 Prozent auf 2,75 Billionen Won zurĂĽck.

Der durchschnittliche Verkaufspreis für DRAM-Computerchips fiel laut Hynix im vierten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 28 Prozent. Die Preise für NAND-Speicherprodukte, die vor allem in digitaler Verbraucherelektronik eingesetzt werden, gingen danach um 12 Prozent zurück. Hynix erwartet, dass die Nachfrage im neuen Jahr nach Speicherchips aufgrund eines größeren Angebots an neuen Elektronikprodukten anziehen wird. (anw)