MĂĽnztelefone nehmen noch bis Ende Oktober D-Mark
Der Umrechnungkurs beträgt bei den T-Com-Münztelefonen 1:1; Telefongespräche sind damit in D-Mark bezahlt nur halb so teuer wie bei Begleichung der Gesprächskosten in Euro.
Noch bis Ende Oktober können die öffentlichen Münztelefone der Deutschen Telekom auch mit alten D-Mark-Münzen gefüttert werden. Die 50.000 Münzgeräte der Telekom nehmen noch bis zum 31. Oktober die frühere deutsche Währung zum Kurs von einer Mark zu einem Euro an, teilte die Telekom-Festnetztochter T-Com mit. Damit sind die Gespräche nur halb so teuer, wie sie es bei einer Bezahlung in Euro wären. Das seit Anfang Juni geltende Angebot sollte ursprünglich Ende August auslaufen.
Das Angebot sei sehr gut angenommen worden, sagte ein T-Com- Sprecher: Im Schnitt telefonieren rund 10.000 Menschen täglich mit den DM-Münzen. Da die Kunden trotz Handy wieder verstärkt mit Münzgeld telefonieren, sollen demnächst zusätzliche 4000 Münzfernsprecher bundesweit aufgebaut werden, sagte der T-Com- Sprecher weiter. Hintergrund ist die große Verbreitung des Euro: Reisende haben dadurch im gesamten Euro-Raum stets die passenden Münzen parat und können daher die Münztelefone nutzen.
Die DM-Münzen werden von fast allen Münzfernsprechern und den so genannten Telestationen angenommen. T-Com betreibt mehr als 100.000 öffentliche Telefone in Deutschland. (dpa) / (jk)