IBM will Rechenzentren beim Stromsparen helfen

Mit PowerExecutive 2.0 sollen Rechenzentren regelbasiert den Stromverbrauch ihrer Server beschränken können.

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IBM hat die Version 2.0 der PowerExecutive vorgestellt. Mit ihr sollen Rechenzentren regelbasiert den Stromverbrauch ihrer IBM-Server verringern können. Die Software kann die Energie eines Systems auf Basis der Workload und Trends im Zeitverlauf kappen und damit den Anteil, den ein Server für sich beansprucht, begrenzen. Die gerade erst im Mai diesen Jahres mit den aktuellen x-Server-Modellen vorgestellte erste Version PowerExecutive 1.0, die zur System-Management-Software "IBM Director" gehört, konnte lediglich den Stromverbrauch und die Temperatur eines Systems ermitteln.

Zugleich hat IBM Ergebnisse seiner Vergleichsmessungen zwischen Blades des eigenen Bladecenters und den Opteron-betriebenen Blade-Systemen BL465c im HP cClass System sowie dem Xeon-basierten HP Bladesystem BL460c veröffentlicht. Danach verbrauchten IBMs Opteron-Blades im Idle-Modus bis zu 30 Prozent und unter Volllast bis zu 18 Prozent weniger Strom als HPs Gegenstücke. Bei den Xeon-Blades sollen die Einsparungen gegenüber der HP-Blades 28 Prozent idle und 13 Prozent unter Vollast betragen haben. Big Blue führt das auf selbstentwickelte Powermanagement und die Bladecenter-Architektur zurück. Zu ihr gehören die gemeinsame Kühlung der Blades im BladeCenter, die so genannte Calibrated Vector Cooling Technologie, die für jede Komponente zwei Belüftungswege vorsieht und eine gemeinsam genutzte Stromversorgung mit Netzteilen, deren Energieeffizienz IBM mit satten 90 Prozent angibt. (sun)