UMC steigert Umsatz und Nettogewinn

Dabei profitierte die Nummer zwei unter den größten Chip-Auftragsfertigern weltweit vor allem von einer Sonderverbuchung aus dem Verkauf von Anteilen einer Investment-Gesellschaft.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Peter-Michael Ziegler

Das taiwanische Unternehmen United Microelectronics Corp. (UMC), Nummer zwei unter den größten Chip-Auftragsfertigern weltweit, hat sowohl den Umsatz als auch den Nettogewinn im ersten Quartal 2006 deutlich steigern können. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um gut 20 Prozent auf 615 Millionen Euro (24,38 Milliarden Taiwan Dollar, TWD). Der Nettogewinn verzehnfachte sich dank einer Sonderverbuchung aus dem Verkauf von Anteilen der Investment-Gesellschaft Hsun Chieh auf 325 Millionen Euro (12,9 Milliarden TWD).

Der Gewinn aus der eigentlichen UMC-Geschäftstätigkeit sank hingegen auf 2,1 Millionen Euro (85 Millionen TWD). In den ersten drei Monaten des Jahres 2005 hatte der operative Gewinn noch 7,6 Millionen Euro (302 Millionen TWD) betragen. Die Kapazitätsauslastung im ersten Quartal 2006 lag Unternehmensangaben zufolge bei 79 Prozent, zwei Prozent weniger als im traditionell starken vierten Quartal. Konzernchef Jackson Hu zeigte sich unterdessen mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. "Die Gesamt-Performance lag am oberen Ende unserer Erwartungen", erklärte Hu im Rahmen einer Investorenkonferenz in Taipeh. (pmz)