Intel zuversichtlich, aber Altera und Xilinx senken Umsatzerwartung
FĂĽr die gesenkten Umsatzerwartungen machten die US-Unternehmen Altera und Xilinx die anhaltenden Belastungen durch volle Chip-Lager und einen deutlichen NachfragerĂĽckgang verantwortlich.
Die gesenkten Prognosen der beiden US-amerikanischen Halbleiterhersteller Altera und Xilinx haben am Donnerstag europaweit die Aktien der Branche belastet. Während der weltweit größte Halbleiterhersteller Intel sich auf einer Investorenkonferenz zuversichtlich zu 2005 geäußert hatte, senkten die beiden Konkurrenten am Mittwoch nach Börsenschluss erneut ihre Umsatzerwartungen.
Für die gesenkten Umsatzerwartungen machten die US-Unternehmen Altera und Xilinx die anhaltenden Belastungen durch volle Chip-Lager und einen deutlichen Nachfragerückgang verantwortlich. Die Lagerbestände seien zuletzt stärker angewachsen als erwartet. Nachdem der Chip-Ausrüster Altera bereits seine Umsatzprognose für das dritte Quartal gesenkt hatte, erwartet der Xilinx-Konkurrent für das vierte Quartal nun einen Umsatzrückgang um 9 bis 12 Prozent. Zuvor wurde ein Minus von 1 bis 5 Prozent in Aussicht gestellt.
Der weltgrößte Computerchip-Hersteller Intel äußerte sich dagegen zuversichtlich zu seinen Wachstumsaussichten im kommenden Jahr. Das Unternehmen werde jedoch Probleme haben, in der Speicherchip-Sparte bis Ende des kommenden Jahres in die Gewinnzone zurückzukehren, sagte Intel-Finanzchef Andy Bryant auf einer Analystenkonferenz.
Anfang Dezember hatte Intel seine Erwartungen für das laufende vierte Quartal deutlich angehoben und damit viele Branchenbeobachter überrascht. Der Umsatz soll im laufenden Jahresviertel nun auf 9,3 bis 9,5 Milliarden US-Dollar steigen (Vorjahr: 8,74 Milliarden Dollar). Mitte Oktober hatte der Chipbauer noch Erlöse zwischen 8,6 und 9,2 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. (dpa) / (tol)