Earth Hour: Licht aus für die Energiewende

Für eine Stunde schalteten am gestrigen Samstag tausende teilnehmende Städte rund um den Globus für eine Stunde die Lichter aus. Die von der World Wide Fund For Nature (WWF) initiierte Aktion soll symbolisch den Klimaschutz unterstützen.

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Am gestrigen Samstag fand zum wiederholten Mal die von der Umweltschutzorganisation WWF ausgerufene Earth Hour statt. Bei der weltweiten Aktion für mehr Klimaschutz schalteten die Teilnehmer um 20.30 Uhr (jeweils Ortszeit) für eine Stunde das Licht aus. Die Earth Hour begann in Australien und wanderte mit den Zeitzonen über Asien und Europa nach Amerika.

Laut WWF nahmen weltweit rund 3800 Städte in 134 Ländern an der Earth Hour teil und schalteten um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. In Deutschland hatten sich laut Veranstalter insgesamt rund 50 Städte und Gemeinden zur Teilnahme an dem Event angemeldet. Zu Beginn der Dunkelstunde erloschen am Brandenburger Tor die Lichter und es wurden bei der zentralen Veranstaltung des WWF-Deutschland mit tausenden Kerzen der Schriftzug "Energiewende jetzt" gelegt. Am Kölner Dom erhellte ebenfalls ein Earth-Hour-Schriftzug aus Kerzen die Nacht.

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Die erste Earth Hour fand 2007 statt: Der australischen Ableger des World Wide Fund For Nature (WWF) hatte das Event ins Leben gerufen, um die CO2-Emissionen in der Millionenstadt Sydney zu reduzieren. Seinerzeit beteiligten sich den Angaben zufolge über zwei Millionen Menschen, zahlreiche Geschäfte und auch Sydneys Stadtverwaltung an der Aktion. Aufgrund des großen Medienechos folgten weitere Ableger und Fortsetzungen der "Erdenstunde". (spo)