Chef von Qimonda Dresden neuer Vorstand bei Silicon Saxony
Nach Angaben des Vereins ist das "Silicon Saxony" der führende Mikroelektronik-Standort in Europa; er zähle zu den fünf bedeutendsten Halbleiter-Standorten der Welt.
Der Geschäftsführer von Qimonda Dresden, Wolfgang Schmid, ist neuer Vorstandsvorsitzender des Netzwerkes Silicon Saxony. Er übernahm das Amt von Thilo von Selchow, der es seit vier Jahren innehatte, teilte der Verein am Donnerstag mit.
Silicon Saxony wurde im Jahr 2000 gegründet. Seitdem stieg die Zahl der Mitglieder von 20 auf derzeit 226. Der Verein kümmert sich um mittelständische Unternehmen der Chip-Industrie und fördert die Kooperation untereinander. Die Firmen haben einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro. Rund 30.000 Mitarbeiter werden beschäftigt. Nach Angaben des Vereins ist das "Silicon Saxony" in Europa der führende Mikroelektronik-Standort; er zähle zu den fünf bedeutendsten Halbleiter-Standorten der Welt.
Qimonda ist die ehemalige Speicherchipsparte des Halbleiterherstellers Infineon, der die Tochter in New York an die Börse brachte, derzeit aber noch die Mehrheit an Qimonda hält. Wolfgang Schmid arbeitet nach Angaben von Silicon Saxony seit 1999 für Infineon Technologies in Dresden und wurde 2000 zum Geschäftsführer berufen. Mit der Ausgliederung von Qimonda wurde aus der Infineon Technologies SC300 in Dresden die Qimonda Dresden GmbH & Co. OHG. (jk)