kurz & knapp: 3D ohne Brille, iOS-Apps im Web
Ein französischer Forscher entwickelt eine einfache Head-Tracking-Lösung für iPhone 4 und iPad 2 +++ Mit der Software Pieceable lassen sich iOS-Apps via Flash ins Web holen +++ Harte Zahlen zu iPhone vs. Android +++ Gerüchteüberblick zu iPhone und iPad
Das Projekt eines Doktoranden an der Universität Joseph Fourier Grenoble I demonstriert ein Head-Tracking durch die Frontkameras von iPad 2 und iPhone 4. Der dreidimensionale Effekt funktioniert ganz ohne Brille und erlaubt eine erstaunlich realitätsnahe Darstellung.
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Ein gewisses Sakrileg ist es schon: Das Start-up Pieceable hat mit der gleichnamigen Software eine Lösung geschaffen, die es erlauben soll, iOS-Apps über den Umweg Flash in einen Desktop-Web-Browser zu holen. Damit lassen sich iPhone-Anwendungen vorab demonstrieren. Der Ansatz erinnert an die "Testdrive"-Funktion in der Web-Version des Amazon App Store für Android. Die genauen technischen Hintergründe verrät Pieceable derzeit noch nicht. Das Erstellen einer solchen Flash-App soll für Entwickler jedoch sehr einfach sein. Im Kurzcheck wirkten die via Pieceable nutzbaren Apps (Beispiele) allerdings recht träge. Momentan scheinen die Server zudem stark überlastet zu sein.
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Das Wirtschaftsblatt Fortune fasst in einer Kolumne zusammen, warum Apple-Aktionäre eigentlich keine Angst vor Googles Android-Erfolgen haben müssten: Der Computerkonzern verdient mit dem iPhone schlicht zu viel Geld. Analystenschätzungen zufolge wird Google im ersten Quartal einen Umsatz von 6,5 Milliarden Dollar machen. Apples iPhone-Business allein betrage Schätzungen zufolge bereits 11 Milliarden Dollar. "Plattform-Marktanteile" spielten bei diesen harten Zahlen keine Rolle, so Fortune.
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Gerüchteüberblick zu iPhone 5 und iPad 3: Angeblich plant Apple den Produktionsstart seiner nächsten Smartphone-Generation erst im September, glaubt ein Analyst. Die DigiTimes erwartet ein iPad 3 mit Retina-artigem Display erst für 2012 und Apples Zulieferer in Asien verkaufen ihre Komponenten offenbar prächtig, was wiederum für einen guten Absatz der Apfel-Hardware spricht. (bsc)