US-Kartellbehörde lädt auch Nvidia vor

Nach AMD/ATI ist nun auch der zweite große Grafikkartenhersteller ins Visier amerikanischer Wettbewerbshüter geraten.

vorlesen Druckansicht 35 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Das US-Justizministerium untersucht derzeit mögliche Wettbewerbsverletzungen im Markt für Grafikchips und -karten. In diesem Zusammenhang hatte AMD – durch die Übernahme des kanadischen Grafikspezialisten ATI zu einem führenden Anbieter in diesem Bereich avanciert – eine Vorladung der Antitrust-Abteilung der Justizbehörde erhalten. Nun schließen die Wettbewerbshüter auch den größten ATI-Konkurrenten Nvidia in die Untersuchungen mit ein.

Der Hersteller teilte gestern in den USA mit, eine Vorladung des Justizministeriums erhalten zu haben, die vom Büro der Antitrust-Abteilung in San Francisco zugestellt worden sei. Wie auch gegenüber AMD seien bisher jedoch keine spezifischen Vorwürfe gegen Nvidia erhoben worden. Der Hersteller hat zugesagt, in der Angelegenheit mit den Behörden zu kooperieren. (map)