kurz & knapp: Expression Media wird zu Media Pro, Retina-Tablet-Bildschirm von Samsung

Phase One bringt den Expression-Media-Nachfolger Media Pro +++ 10,1-Zoll-Display mit 300 dpi +++ Beatles bei iTunes helfen Gesamtmarkt +++ "App Store"-Markenstreit erreicht Europa

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Nachdem Phase One vor fast genau einem Jahr die bekannte Media-Asset-Management-Lösung Expression Media von Microsoft übernommen hat, bringt die Firma nun ein erstes Update auf den Markt. Umgetauft in Media Pro, lassen sich damit künftig mehr als die bisher maximal möglichen 128.000 Dateien pro Katalog verwalten. Bilder können per Drag & Drop eingestellt werden, die Eingabe der Metadaten nun einfacher sein. Integriert ist außerdem die Engine der RAW-Bildbearbeitung Capture One, die von Phase One stammt, so dass Aufnahmen direkt in Media Pro optimiert werden können. Media Pro soll 200 US-Dollar kosten, wer bereits Expression Media besitzt, erhält 130 bis 140 Dollar Rabatt.

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Samsung will auf einer Fachveranstaltung einen neuen 10,1-Zoll-Bildschirm für Tablets vorstellen, der über eine Auflösung von 2560 mal 1600 Bildpunkten bei 300 dpi verfügt. Dies würde gut zu Spekulationen passen, laut denen Apple ein iPad mit "Retina"-Display plant. Allerdings würde die von Samsung angepeilte Auflösung nicht ganz passen, um die 1024 mal 768 Bildpunkte der aktuellen iPad-Generation mit 9,7-Zoll-Bildschirm korrekt "aufzublasen".

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Wenn die jüngsten Zahlen von Nielsen Soundscan stimmen, hat Apple dem US-Musikmarkt mit dem Verkaufsstart der Beatles-Alben bei iTunes ordentlich geholfen. Um insgesamt 5,4 Prozent stiegen die Verkäufe von Katalogalben, was den Marktforschern nach auch an den Beatles lag. Insgesamt nahmen die digitalen Verkäufe um immerhin 16,8 Prozent zu. Dem Gesamtmarkt verschaffte dies erstmals seit über zehn Jahren ein Plus (inklusive CDs) von 1,6 Prozent.

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Der Streit um die Marke "App Store" zwischen Apple und Microsoft geht in die nächste Runde. Der Softwareriese hat in Zusammenarbeit mit Nokia, HTC und Sony Ericsson bei den zuständigen europäischen Markenämtern beantragt, Apples EU-Markenanträge auf "App Store" und "appstore" zu verwerfen. Microsoft hält den Begriff für generisch und ging zunächst in den USA gegen Apples Anmeldung vor.

(bsc)