Auf City-Tour: Gemeinsam mit Adobe Umsatz generieren

Nachdem das City-Tour-Konzept bei Händlern und Anwendern gut ankommt, hält Adobe auch zur Einführung der Creative Suite 5.5 daran fest. Der Aufwand hält sich für den veranstaltenden Vertriebspartner in Grenzen – Umsatz ist nahezu vorprogrammiert.

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Von
  • Karl Fröhlich

Das City-Tour-Konzept kommt bei Händlern wie Kunden gut an. Beide profitieren von der Nähe zum Hersteller

(Bild: Adobe/City Tour Tirol)

Zur Markteinführung der Creative Suite 5.5 startet Adobe die Neuauflage seiner City Tour. Bis Ende September können Fachhändler zusammen mit dem Hersteller ihren Kunden die neuen Möglichkeiten und Features vorstellen. "Interessierte Vertriebspartner können sich bei uns registrieren", erklärt Hardy Köhler, Director Channel & Territory Sales bei Adobe. "Wir stellen pro Veranstaltung einen Präsentator sowie Marketingmaterialien. Zudem unterstützen wir den Händler bei der Veranstaltungsorganisation und -abwicklung." Außerdem bezuschusst Adobe die Roadshow mit jeweils 500 Euro.

Der Aufwand hält sich für Reseller in überschaubaren Grenzen. Erwartet wird eine Teilnehmerzahl von mindestens 30 Endkunden. Dementsprechend ist der Händler für eine Einladung in ausreichend hoher Zahl zuständig. Zudem hat er sich um die Organisation des Veranstaltungsortes zu kümmern. Die Zielkundschaft für die Creative Suite 5.5. sind vor allem Anwender und Firmen, die bisher CS3 oder CS4 einsetzen.

"Die City Tour kommt bei den Teilnehmer sehr gut an", sagt Köhler. "Und normalerweise geht jeder Veranstalter mit einem ansehnlichen Umsatz nach Hause." So zum Beispiel das Systemhaus JessenLenz aus Halle: "Wir konnten auf unserer Tour mit CS Design einen Umsatz von 80.000 Euro verbuchen", bestätigt Frank Bartschinski, Geschäftsstellenleiter bei JessenLenz, gegenüber heise resale. "Wir begrüßten damals 40 Besucher und sind mit unserer Veranstaltung natürlich sehr zufrieden. Der Aufwand hielt sich in Grenzen, da eine gute Aufgabenverteilung und Organisation die Grundlage bildete. Unsere Hauptaufgabe lag bei Kundeneinladungen und Schaffung aller Voraussetzungen der örtlichen Gegebenheiten. Adobe hat uns in punkto Marketing als auch materiell sehr gut unterstützt."

Zufrieden ist Bartschinski auch mit dem Adobe Channel-Programm: "Der direkte Kontakt und der kurze Dienstweg sind für uns definitiv ein Vorteil." JessenLenz ist aktuell registrierter Adobe-Fachhändler, strebt aber bereits eine Weiterqualifizierung zum Certified-Reseller an.

Das im Herbst 2010 vorgestellte Fachhandelsprogramm kommt gut an und liegt bisher über dem Soll. "Bis Ende Dezember konnten wir zirka 1000 registrierte Partner verzeichnen und lagen damit deutlich über unserem Ziel", unterstreicht Channel-Direktor Köhler. "Aktuell sind es rund 1800 Fachhändler und das Rekruting ist noch nicht abgeschlossen. Für uns ist es wichtig einen direkten Zugriff auf unsere Vertriebspartner zu haben und diese schnell und ohne Umwege mit Informationen über Veranstaltungen und Produkte zu versorgen."

Die Zahl der zertifizierten Partner liegt in etwa bei 100. Der Anreiz hierfür liegt vor allem im DGI-Programm (Demand Generation Incentive). Hier entlohnt der Hersteller auch Presales-Aktivitäten. Allzu oft investieren kleine und mittlere Systemhäuser viel Zeit und Aufwand in die Kundenberatung, gehen dann aber leer aus, weil die Einkaufsabteilung bei ihren gewohnten bzw. günstigsten Quellen einkauft. Um dieser unbefriedigenden Situation vorzubeugen, profitieren Certified-Partner bereits von einer Geschäftsanbahnung. Unabhängig davon, ob sie später auch das Roll-out übernehmen.

"Mit unserem Partner Connection Program bieten wir Händlern im Wesentlichen eine gesteigerte Kompetenz, mehr Profitabilität und die Nähe zum Hersteller", erklärt Adobe-Manager Köhler. Seit Herbst haben rund 600 Mitarbeiter von Resellern und Systemhäusern einen Zertifizierungs- und Weiterbildungskurs belegt. Der Anreiz, sich mit Adobe-Produkten zu beschäftigen, ist durchaus gegeben. Das Unternehmen ist im Markt eine bekannte Größe und mit Themen wie Archivierung, Dokumentenmanagement und Workflow lässt sich nahezu jede Firma adressieren. "Dies ist einer der Gründe, warum auch unsere City Tour bei den Anwendern so gut ankommt", ermutigt Köhler den Handel doch mal eine eigene Veranstaltung durchzuführen. (map)