BigData bei Berlin Buzzwords
Am 6. und 7. Juni fanden die Berlin Buzzwords statt, eine Konferenz, bei der die Schlagworte aus der Datenbankwelt stammen: suchen, speichern und skalieren.
- Bastian Spanneberg
Am 6. Juni begann in der Berliner Urania die zweite Auflage der Konferenz Berlin Buzzwords, die sich Themen aus dem BigData- und NoSQL-Umfeld widmet. Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung, die sich mit ihren überwiegend technischen Vorträgen hauptsächlich an Entwickler und technische Projektleiter richtet, sind die Schlagworte (buzzwords) Search, Store und Scale.
In der Keynote des Eröffnungstages hielt Doug Cutting – unter anderem Gründer und Entwickler der Apache-Projekte Lucene und Hadoop – einen Rückblick auf die Entwicklung des mittlerweile umfassenden Hadoop-Stacks und den in den letzten Jahren mit dessen Verwendung einhergehendem Paradigmen-Wechsel hin zu vielseitig einsetzbaren Datenplattformen. Weitere Themen des ersten Tages waren das JavaScript-Framework Node.js, die Suchanwendung Solr, das auf Hadoop aufbauende Datenbanksystem HBase und Techniken aus dem Messaging-Bereich wie ZeroMQ, RabbitMQ und die Websocket-Spezifikation des W3C. Der zweite Tag bot darüber hinaus Vorträge zur Indizierungssoftware Lucene, dem Crawling-Framework Nutch, den NoSQL-Datenbanken Redis und VoltDB sowie dem Machine Learning Framework Mahout, wiederum ein Apache-Projekt.
Bereits im Vorfeld hatte am Wochenende der Moviehackday stattgefunden, bei dem einige sich einige Teams der Graphendatenbank Neo4J bedienten. Auch im Nachgang der Konferenz gibt es fĂĽr die Konferenz-Teilnehmer noch bis Freitag mehrere Hackathons zu den Themen Cassandra , HBase, semantischen Techniken und mehr.
Auf Twitter wird die Konferenz mit dem Hashtag #bbuzz rege begleitet. (hb)