IBM Netezza Appliance: Petabytes minutenschnell analysiert
Knapp ein Jahr nach der Netezza-Übernahme hat IBM jetzt ein neues Paket für Datencenter geschnürt. Die High Capacity Appliance zielt auf Big-Data-Projekte ab und verspricht schnelle Analyse bei geringen Betriebskosten.
- Robert Lippert
Ein gutes Jahr nach der Übernahme des Datenanalyse-Spezialisten Netezza hat IBM jetzt eine erste eigene Appliance auf Basis der eingekauften Technologie vorgestellt. Die auf IBMs BladeCenter-System abgestimmte Netezza High Capacity Appliance soll über 10 Petabytes an Nutzdaten innerhalb weniger Minuten analysieren können und so, in Verbindung mit einem möglichen 24-Stunden-Betrieb, die Betriebskosten pro User pro Terabyte deutlich senken können. Im Interview mit ZDNet spricht Steve Mills, Senior Vice President und Group Executive of Software and Systems bei IBM, von rund 2.500 US-Dollar pro Nutzer pro Terabyte, im Vergleich zu 10.000 US-Dollar, die durchschnittlich bei anderen Systemen anfallen würden.
Das vorgestellte System soll zu gängigen Analytics- und BI-Plattformen kompatibel sein und standardisierte Schnittstellen (wie SQL via ODBC, JDBC und OLE DB) bereitstellen. Die Daten selbst sollen mit bis zu 5,5 Terabyte pro Stunde in die Appliance geschaufelt werden können, die Hardware will Netezza hochverfügbar (ohne Single Point of Failure) ausgelegt haben.
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