HDTV verwirrt die Briten

Einer Studie zufolge verwirren die mit hochaufgelöstem Fernsehen einhergehenden Neuerungen die meisten TV-Zuschauer Großbritanniens.

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Trotz massiver Werbung für High Definition TV (HDTV) ist zwar rund 80 Prozent der britischen TV-Zuschauer klar, dass man für echten HDTV-Genuss ein neues TV-Gerät benötigt, doch die Hälfte der Briten wisse nicht, dass sie auch eine neue Settop-Box zum Empfang des hochaufgelösten Fernsehens benötigen. Viele glauben, der Kauf eines "HD ready"-Display reiche, um für die HD-Zukunft gerüstet zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Webseite uSwitch. Viele Konsumenten verwechselten zudem Digital-TV (DTV) und HDTV, kommentierte Chris Williams von uSwitch die Verwirrung gegenüber dem Online-Newsdienst The Register. Darüber, welche Programme man überhaupt in HDTV empfangen kann und welche davon kostenpflichtig sind (Pay-TV), herrsche absolute Konfusion. Nichtsdestotrotz überlegten rund 2,6 Millionen Briten, im kommenden Jahr auf HDTV umzusteigen.

Die Verwirrung ist durchaus nachvollziehbar. Auch hierzulande prasseln im Zuge der HDTV-Einführung neue Bezeichnungen auf den Konsumenten ein – etwa HDMI, HD ready, 1080i, MPEG-4 AVC, DVB-S2 et cetera. c't weist in der kommenden Ausgabe mit dem Schwerpunkt "TV der Zukunft" den Weg durch den digitalen Fernseh-Dschungel und testet HDTV und HD DVD in der Praxis. c't 12/06 ist ab Montag (29. Mai) am Kiosk erhältlich. (vza)