Microsoft geht gegen News-Sites vor

Der Software-Konzern verlangt von News-Site-Betreibern, Beiträge zum kommenden Handheld-Betriebssystem Windows Mobile 2005 zu entfernen.

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Von
  • Andreas Beier

Einige Betreiber von Nachrichtenseiten haben vergangene Woche Post von Microsoft-Anwälten bekommen. Darin fordert sie der Software-Riese aus Redmond auf, Beiträge zu Microsofts kommenden Handheld-Betriebssystem Windows Mobile 2005, Code-Name Magneto, zu entfernen, geht aus Medienberichten hervor. Bei den Informationen handele es sich um Geschäftsgeheimnisse, deren Veröffentlichung Microsoft nicht erlaubt habe. Betroffen sind unter anderem Neowin.net, das das fragliche Posting bereits entfernt hat, und Engadget .

Auch Microsofts Betriebssystemrivale Apple kann von klatschfreudigen Gerüchte-Sites ein Lied singen. Besonders vor dem Beginn von Mac-Messen haben diese Hochkonjunktur, was Apple unlängst energisch zu bekämpfen suchte: So verklagte das Unternehmen Anfang des Jahres die Website ThinkSecret.com, um herausfinden, wer Firmengeheimnisse ausgeplaudert hat. Bereits im Dezember hatte das Unternehmen aus Cupertino eine Klage wegen Geheimnisverrats gegen Unbekannt eingereicht. (adb)