air2mp3 wird kostenpflichtig
Der Clou von air2mp3 liegt in den im Internet zu bekommenden Schnittlisten, mit deren Hilfe die Software die Aufnahmen aus Radio- und Musik-TV-Sendern automatisch in einzelne Songs aufteilen und in MP3 wandeln kann.
Die Air2mp3 GmbH (ein Joint Venture der Rapid Solutions AG und der freenet.de AG) hat angekĂĽndigt, dass ihr Programm zum einfachen, legalen Mitschneiden von Songs aus Radio- und TV-Sendungen air2mp3 ab Februar kostenpflichtig wird. Der Clou von air2mp3 liegt in den im Internet zu bekommenden Schnittlisten, mit deren Hilfe die Software die Aufnahmen automatisch in einzelne Songs aufteilen kann. Derzeit gibt es nach Angaben des Anbieters rund um die Uhr redaktionell betreute Schnittlisten fĂĽr ĂĽber 20 Radio- und Musik-TV-Sender; im Februar sollen weitere hinzukommen (beispielsweise Rockantenne und WDR2). Angeblich haben die air2mp3-Anwender im vergangenen Jahr rund 20 Millionen Songs legal aufgezeichnet und in MP3 umgewandelt.
Ab Februar kostet ein Dreimonatsabo für die Nutzung der Software knapp 13 Euro, für sechs Monate fallen 20 Euro und für das Jahresabo gut 37 Euro an. Die auf der Website genannten Zahlen (etwa 500 Songs in drei Monaten, 1000 Songs in sechs Monaten und 2000 Songs im Jahr) stellten laut Air2mp3 GmbH keine Begrenzung dar, sondern eine realistische Abschätzung für die durchschnittliche Zahl der im jeweiligen Zeitraum aufgenommenen Songs. Neue Anwender sollen die Software künftig für 14 Tage kostenlos testen und dabei bis zu 100 Songs schneiden können. Wer sich bis zum 31. Januar für den kostenpflichtigen Service registriert, soll bis März zunächst umsonst Songs mit air2mp3 schneiden können. (vza)