Spielehersteller: Selbstkontrolle funktioniert
Im vorigen Jahr hat die "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" 2152 Titel geprĂĽft, 134 weniger als im Jahr 2003.
"Die Selbstkontrolle für Computerspiele funktioniert. Die Zusammenarbeit mit den obersten Landesjugendbehörden klappt gut", sagte Klaus-Peter Gerstenberger, Leiter der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), anlässlich der Vorlage der Jahresbilanz 2004. Über 50 Prozent aller Titel erhielten eine Freigabe unterhalb der 12 Jahre, geht aus dem Bericht hervor. In diesem Bereich lag im Vorjahr der Anteil der Entscheidungen "Ohne Altersbeschränkung" um fast 10 Prozent höher. Dagegen bekamen seit dem April 2003, also seit Inkrafttreten des neuen Jugendschutzgesetzes, 32 Spiele keine Alterskennzeichnung, davon 19 im Jahr 2004.
Insgesamt wurden seit 1994 über 12.200 Spiele bei der USK eingereicht. 2152 Titel wurden im Jahr 2004 geprüft, 134 weniger als im Jahr 2003. Die Zahl der geprüften PC-Titel (PC-DOS, PC/MAC-Hybrid) sank gegenüber dem Jahr 2003 von 1191 auf 1190, die Anzahl geprüfter Konsolenspiele von 1095 auf 895. Für die PlayStation 2 stieg die Titelzahl von 358 auf 432. Die Zahl der Spiele für den GameBoy Advance sank von 214 auf 120. 212 Titel wurden für die Xbox geprüft gegenüber 202 im Vorjahr und die Anzahl der Titel für den GameCube sank von 138 auf 94. Außerdem wurden noch 7 Spiele für die neue Konsole Nintendo DS begutachtet, die in Deutschland im März auf den Markt kommt.
Bei der USK wurden 413 Titel der Kategorie Arcade-Spiele eingereicht, die damit wieder am häufigsten vertreten war. Spielesammlungen stehen mit 197 Titeln auf Platz zwei, gefolgt von 173 Sportspielen. Der Shooter landet mit 158 Titeln erneut auf Platz vier gefolgt vom Action-Adventure mit 111 Titeln. (anw)