Palm gewinnt, PalmSource verliert

PDA-Hersteller Palm steigerte im vergangenen Quartal den Umsatz im Vorjahresvergleich um 25 Prozent, der PalmOS-Entwickler PalmSource muss dagegen weiter Verluste und einen UmsatzrĂĽckgang hinnehmen.

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Von
  • Mattias Hermannstorfer

PDA-Hersteller Palm konnte im vergangenen Quartal rund 342 Millionen US-Dollar und damit im Vergleich zum Vorjahr rund 25 Prozent mehr Umsatz verbuchen. Mit etwa 18 Millionen US-Dollar oder 41 US-Cents pro Aktie lag der Nettogewinn etwas niedriger als im Vorjahr, als das Unternehmen noch einen Gewinn von 19,6 Millionen US-Dollar aufwies.

Nach Angaben von Palm, das vormals palmOne hieĂź, trugen besonders die 470.000 verkauften Smartphones zur Steigerung des Umsatzes bei. FĂĽr die StĂĽckzahl bedeutet dies einen Zuwachs von 160 Prozent gegenĂĽber dem Vorjahresquartal.

PalmSource, der Entwickler des PalmOS-Betriebssystems und Anbieter von Palm-Zusatzsoftware, wartet dagegen mit schlechten Geschäftszahlen auf. Der Umsatz sank von 18,2 auf 15,8 Millionen, der GAAP-Nettoverlust wuchs von 0,2 auf 2,0 Millionen US-Dollar.

PalmSource gab unter anderem Restrukturierungskosten als Grund für das schwache Ergebnis an. Insgesamt konnten 1,2 Millionen PalmOS-Lizenzen über die Lizenznehmer abgesetzt werden, davon 44 Prozent für Smartphones und Wireless-Geräte und 56 Prozent für herkömmliche PDAs -- im Vorjahr waren es noch 1,4 Millionen gewesen. palmSource wird für 324,3 Millionen US-Dollar von Access übernommen. (mhe)