IBM will Umsätze mit neuem Geschäftsbereich erhöhen

Deutschland ist laut IBM das dritte Land nach den USA und Japan, wo der neue Geschäftszweig Technology Collaboration Solutions vorgestellt wird, um Wissen bei Soft- und Hardware, aber auch aus Forschung und Entwicklung Kunden zugänglich zu machen.

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  • dpa

Der amerikanische IT-Konzern IBM strebt mit einem neuen Geschäftszweig in Deutschland Zuwächse an. Künftig wolle das Unternehmen technische Neuerungen gemeinsam mit Kunden entwickeln, sagte IBM-Manager Bill Zeitler vom Konzernbereich Systems and Technology Group. Auf breiter Basis will das Unternehmen Wissen im Soft- und Hardware-Bereich, aber auch aus Forschung und Entwicklung den Kunden zugänglich machen. Bisher sei dies nur in wenigen Kundenbeziehungen geschehen, sagte Zeitler, der auch Mitglied der IBM-Geschäftsführung ist.

Deutschland ist laut IBM das dritte Land nach den USA und Japan, wo der neue Geschäftszweig "Technology Collaboration Solutions" vorgestellt wird. "Wir wollten unsere Aktivitäten organisieren", erklärte der Manager die Gründung des Geschäftsbereichs. In einem ersten Schritt habe IBM Kunden aus den Branchen Automobil, Fertigung, Logistik, Medizin, Luftfahrt und Sicherheit im Blick.

IBM hat einige Umbauten hinter sich. Von Computerkonzern mit Schwerpunkt auf Hardware haben sich die Amerikaner in den vergangenen Jahren zu einem IT-Riesen entwickelt, der vor allem auf Software und Beratung setzt. Im vergangenen Jahr gab IBM seine einstmalig zum Kerngeschäft zählende Sparte für Personal Computer an die chinesische Gesellschaft Lenovo ab. Sein Beratungsgeschäft stärkte das Unternehmen 2002 mit dem milliardenschweren Kauf der Wirtschaftsberatung PricewaterhouseCoopers gestärkt. (dpa) / (jk)