Intels weiche Welle

Christine Riley, Leiterin des People and Practices Research Lab von Intel, im Interview mit Technology Review ĂĽber die soziale Dimension von Technik, den unterschiedlichen Blick von Usern respektive Ingenieuren und das Problem der InformationsĂĽberflutung.

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"Er ist gewachsen", antwortet Christine Riley, Leiterin des People and Practices Research Lab von Intel kurz und bündig auf die Frage, welchen Einfluss ihre Forschungsarbeiten auf den Chipgiganten haben. Die Psychologin Riley leitet eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die aus Soziologen, Antropologen, Psychologen und Kommunikationswissenschaftlern besteht und unter anderem die "menschliche Seite, die mit dem Gebrauch von Technologie verbunden ist," erkundet. "Wir versuchen zu verstehen, was den Menschen wirklich wichtig ist, was sie schätzen", sagt Riley im Interview mit Technology Review. "Wir tun das, um Möglichkeiten zu entdecken, die gewöhnliche Marktforschung nicht entdecken kann."

Mittlerweile sei ihre Gruppe "sehr stark beteiligt an der Entwicklung strategischer Ziele in Gruppen wie der Platform Group, der Digital Health Group, der Digital Home Group und bei den Emerging Markets", erklärt Riley. "Und es mag nicht dramatisch aussehen, aber diese Philosophie ist auch Bestandteil unserer neuen Marketing-Kampagne: Da geht es nur um Menschen. Früher gab es da keine Menschen. Da trat höchstens einer auf, der erklärte, der PC ist das Zentrum der digitalen Welt. Jetzt sagen wir nicht mal mehr PC. Das ist eine sehr wichtige Veränderung des Denkens. In dieser Hinsicht hat sich Intel stark verändert, auch wenn das Verhältnis der Zahl der Sozialwissenschaftler zu der der Chipdesigner immer noch sehr, sehr klein ist."

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