Intershop braucht wieder Geld

Der Vorstand des Jenaer Unternehmens hat eine Barkapitalerhöhung mit der Ausgabe von knapp 4,3 Millionen neuen Aktien angekündigt.

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Der Software-Anbieter Intershop Communications AG will sich erneut Geld besorgen. Der Vorstand des Jenaer Unternehmens hat heute eine Barkapitalerhöhung mit der Ausgabe von knapp 4,3 Millionen neuen Aktien angekündigt. Im Zeitraum von Ende September bis 13. Oktober soll Intershop-Aktionären die Zeichnung einer neuen Aktie für zwei alte zum Preis von einem Euro angeboten werden. Das seit einigen Jahren finanziell klamme Unternehmen verspricht sich davon laut Mitteilung "rund 4,3 Millionen Euro an zusätzlicher Liquidität".

Im April sah sich der Softwareanbieter zur Vorlage der Zahlen für das erste Quartal noch im Aufwind. Kurz darauf setzte es aber auf der Aktionärsversammlung harsche Kritik. Stefan Berninger von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) bezeichnete Intershop als eine "Katastrophe für die Anteilseigner". Das zweite Quartal schloss das Unternehmen mit einem vergrößerten Verlust ab. (anw)