Bitkom fordert mehr Planungssicherheit bei der eCard-Initiative

Der IT-Branchenverband ist der Meinung, dass Projekte wie die Jobcard, die elektronische Gesundheitskarte und der elektronische Personalausweis zu wenig aufeinander abgestimmt sind.

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Der Bundesverband der Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Planungssicherheit bei den Kartenprojekten im Rahmen der eCard-Initiative. "Die Projekte sind derzeit untereinander wenig abgestimmt", sagt Bitkom-Geschäftsführer Peter Broß. Zudem fehlten bisher klare Aussagen der Bundesregierung über Inhalte, Zeitpläne und Finanzierungsmöglichkeiten. Daher sei es nicht verwunderlich, dass die Akzeptanz der Bürger und die Investitionsbereitschaft der Anbieter noch gering seien.

Laut Broß begrüßt die IT-Branche grundsätzlich den für Anfang März geplanten Kabinettsbeschluss der Bundesregierung. In der eCard-Initiative will Berlin die aktuellen Chipkarten-Projekte elektronische Gesundheitskarte, JobCard und elektronischer Personalausweis harmonisieren. "Der Beschluss zu der Initiative darf sich aber nicht weiter verzögern, zudem sollte er die Interessen der Wirtschaft stärker berücksichtigen", fordert Broß. So sollten den Bürgern Chipkarten für eine sichere, effiziente und verlässliche Identifikation im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Siehe dazu auch den aktuellen c't-Artikel HĂĽrdenlauf zur Signatur -- Chipkarten mit Signaturfunktion haben Akzeptanzprobleme (c't 4/2005, S. 88) (anw)