Thunderbolt-Display: Details zur Nutzung

In einem Support-Dokument fĂĽhrt Apple auf, was mit dem neuen Bildschirm geht und was nicht.

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Seit wenigen Tagen wird Apples neues Thunderbolt-Display ausgeliefert, nach mehrmonatiger Wartezeit. Passend dazu hat der Computerkonzern ein frisches Supportdokument veröffentlicht, das Details zu den Einsatzmöglichkeiten nennt. Demnach unterstützen die Thunderbolt-fähigen MacBook-Pro-Modelle (Early 2011) jeweils zwei Thunderbolt-Displays, wobei (nur) das 13-Zoll-Modell dann seinen eigenen Bildschirm schwarz stellt. Dies sei aber "erwartungsgemäßes Verhalten", so Apple. Beim iMac (Mid 2011) lassen sich zwei Thunderbolt Displays anschließen, wobei egal ist, an welchem Thunderbolt-Port die Bildschirme hängen.

Apple Thunderbolt Display.

Beim Mac mini (Mid 2011) sind wiederum zwei Thunderbolt-Displays erlaubt, falls das Gerät über eine diskrete AMD-Grafikkarte verfügt; zusätzlich ist dann außerdem parallel ein dritter Bildschirm über den HDMI-Anschluss verwendbar. Die Mac-mini-Modelle mit 2,3 GHz sowie mit Lion Server, die Onboard-Grafik (Intel HD Graphics 3000) nutzen, vertragen dagegen nur jeweils ein Thunderbolt-Display. Beim MacBook Air (Mid 2011) wird aufgrund des verwendeten Thunderbolt-Controllers ebenfalls nur ein Thunderbolt-Display unterstützt.

Apple erteilt außerdem den Hinweis, dass es nicht möglich ist, Mini-DisplayPort-Bildschirme (also z.B. ein Cinema Display) direkt an ein Thunderbolt-Display anzuschließen – in diesem Fall bliebe der Bildschirm des Mini-DisplayPort-Gerätes schwarz. Es ist allerdings durchaus möglich, dieses an den Thunderbolt-Port einer anderen Hardware in der Kette anzuschließen. (bsc)