Wieder 15.000 Telekom-Mitarbeiter im Ausstand
Der Betriebsablauf bei der Telekom werde durch den Arbeitskampf weiterhin gestört, sagte ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm.
Der Streik bei der Deutschen Telekom ist in die vierte Woche gegangen. "Wie schon in den vergangenen Tagen legten am Montag knapp 15.000 Mitarbeiter die Arbeit nieder", sagte der Streikleiter der Gewerkschaft ver.di, Ado Wilhelm, auf Anfrage. Sie protestieren damit gegen die geplante Auslagerung von rund 50.000 Beschäftigten in den neuen Bereich T-Service, den der Bonner Konzern ohne Zustimmung der Arbeitnehmerseite zum 1. Juli vollziehen will.
Der Betriebsablauf bei der Telekom werde durch den Arbeitskampf weiterhin gestört, sagte Wilhelm. Es gebe unter anderem bei Neuaufträgen erhebliche Verzögerungen. Die Mitarbeiter der Telekom hatten sich in einer Urabstimmung am 10. Mai für den Streik ausgesprochen.
Siehe zum Arbeitskonflikt bei der Telekom auch die Linkliste zu Artikeln und Nachrichten in c't-Hintergrund:
(anw)