Microsoft und Nortel kündigen erste Produkte ihrer Allianz an
Ab dem zweiten Quartal sollen im Rahmen der Kommunikationsallianz der beiden Unternehmen gemeinsame Produkte auf den Markt kommen, die die Kommunikation von Unternehmen vereinheitlichen sollen.
Der US-Softwarekonzern Microsoft und der kanadische Telecom-Ausrüster Nortel haben eine Roadmap dazu vorgelegt, wie sie ihre im vorigen Sommer gegründete Allianz für eine "innovative Kommunikation" in Taten umsetzen wollen. Dabei geht es im Groben darum, die Vision von der Unified Communication in Unternehmen zu verwirklichen, für die sich Microsoft bereits mit Siemens, HP und Motorola verbündete.
Nortel-CEO Mike Zafirovski erläutert, die Allianz mit Microsoft habe die Planungsphase verlassen und fange an, Produkte für Unified Communication marktreif zu machen. Ziel sei es, die Kluft zwischen Geräten für die Telekommunikation und Geschäftsanwendungen zu schließen. Microsoft-Chef Steve Ballmer führt als Beispiel an, dass ein durchschnittlicher Angestellter täglich mehr als 50 Nachrichten über bis zu sieben verschiedene Geräte oder Anwendungen erhält. Diese Kommunikationswege wollen die beiden Unternehmen vereinheitlichen.
In den vergangenen sechs Monaten haben die beiden Unternehmen im Rahmen ihrer Allianz Verträge mit Partnerunternehmen geschlossen, heißt es in einer Mitteilung aus Redmond. Nun haben sie drei Produkte vorgestellt, durch die die Kommunikation von Unternehmen in technischer Hinsicht erleichtert beziehungsweise verbessert werden soll: Ein "UC Integrated Branch" für Internettelefonie – das Gerät soll im vierten Quartal 2007 verfügbar sein; eine Software für Unified Managing, die ab dem zweiten Quartal 2007 für Interoperabilität zwischen Nortel Communication Server 1000 und Microsoft Exchange Server 2007 sorgen soll, und eine Feature-Sammlung für Konferenzen, die ebenfalls für das vierte Quartal geplant ist. (anw)