Bericht: Amazon prüft Einstieg in Medikamentenhandel

Amazon will sein Sortiment nach dem Vorbild der US-Mutter erweitern und denkt dabei auch an rezeptfreie Arzneimittel.

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Der Online-Händler Amazon überlegt, in Zukunft deutschlandweit auch Arzneimittel anzubieten. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag in ihrer kommenden Ausgabe. "Grundsätzlich sind alle Produktkategorien für uns denkbar, die der Kunde online kaufen will. Auch der Einstieg in den Handel mit rezeptfreien Medikamenten", sagte Ralf Kleber, Geschäftsführer von Amazon Deutschland, dem Blatt. Amazon strebe eine Ausweitung des Sortiments nach Vorbild der amerikanischen Mutter an.

"In den USA bieten wir bereits Autozubehör und Ersatzteile, Bekleidung und Schuhe sowie Nahrungsmittel an. Das sind naheliegende Produktgattungen, die wir uns auch in Deutschland sehr gut als Internetangebot vorstellen können", erklärte Kleber. Die Zahl der Produktkategorien solle künftig stark steigen. Gegenwärtig habe Amazon 13 Produktkategorien, in den USA seien es bereits 36. Nach einem Rekord-Weihnachtsgeschäft gehe das Unternehmen sehr zuversichtlich ins neue Jahr. Einen Jahresausblick wird die Muttergesellschaft Amazon.com voraussichtlich mit den Quartalszahlen am 1. Februar veröffentlichen. (vbr)