Desktopsuchmaschine wird erwachsen

Die xdot GmbH stellt Version 1.0 der browsergestĂĽtzten lokalen Suchmaschine xfriend vor.

vorlesen Druckansicht 105 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.

Die mittlerweile in Rheine ansässige xdot GmbH stellt Version 1.0 der browsergestützten lokalen Suchmaschine xfriend vor. Die Betaphase, in der Nutzer das Programm kostenlos verwenden konnten, ist damit beendet. Anfang nächsten Jahres will xdot jedoch parallel zur kommerziellen wieder eine kostenlose Version anbieten.

Das Java-Programm läuft auf jeder Plattform -- nun auch unter der Java-Laufzeitumgebung 1.5. xfriend durchsucht E-Mails in POP3- oder IMAP-Konten, RSS-Feeds, Microsoft-Office-Dokumente, PDF-, Textdokumente, Audio- und Videodateien sowie Exif-Daten in Digitalfotos. Die Indexgröße sowie die Größe des verwendeten Arbeitsspeichers kann der Nutzer individuell anpassen. Bei der Suche berücksichtigt xfriend Flexionsformen des Deutschen.

Das Program lässt sich auf einem Server installieren und von Client-Rechnern aus über den Web-Browser abfragen. Auf diesem Wege kann die Suche beispielsweise unter Beibehaltung des firmeneigenen Layouts ins Intranet integriert werden. Die kostenpflichtige Version verwaltet weiterhin Netzlaufwerke. Die Variante für Privatanwender wird diese Funktion nicht mehr bieten. Nutzer mit lokalem xfriend können auf Wunsch untereinander auf ihren Festplatten suchen. Außerdem verwaltet xfriend 1.0 Wechseldatenträger. Über eine frei wählbare Datenträgerbezeichnung erkennt der Nutzer im Suchergebnis, welche Scheibe er einlegen muss.

Die Business-Variante mit bis zu zehn Clients und maximal 100.000 indizierten Dokumenten kostet 5000 Euro. Für die Enterprise-Version mit 20 Clients und ohne Limitierung des Index verlangt xdot 13.000 Euro. Enthalten sind Updates bis xfriend 1.6. Bis 31. Januar räumt xdot 25 Prozent Rabatt auf beide Angebote ein. (akr)