Microsoft und Alcatel wollen IPTV gemeinsam voranbringen
Die beiden Unternehmen haben vereinbart, gemeinsam eine "integrierte Lösung" für Breitband-Anbieter zu entwickeln, die Internet Protocol Television verbreiten wollen.
Microsoft und Alcatel haben eine Zusammenarbeit beschlossen, um die Verfügbarkeit von Internet Protocol Television (IPTV) für Breitband-Anbieter weltweit zu steigern. Die beiden Unternehmen wollen zusammen eine "integrierte Lösung" für die Verbreitung von IPTV mit Digital Rights Management entwickeln. Diese soll potenziellen IPTV-Dienstleistern die Kosten senken helfen. Alcatel wolle seine "Triple-Play"-Erfahrungen (Kombination von Telefonie, Breitband und Unterhaltungsangeboten wie Fernsehen oder Video on Demand) einbringen.
Die Redmonder hatten IPTV im März 2004 vorgestellt. Die Plattform ist als Backend-Pendant zum Windows Media Center gedacht. Microsoft sieht die Technik als interaktive, auf die Interessen von Programm- und Breitbandanbietern zugeschnittene Softwareumgebung, mit dem sich Inhalte maßgeschneidert vertreiben und etwa mit vorgefertigten, auf der Hardware der Nutzer gespeicherten Musik- oder Filmbibliotheken verbinden lassen.
Mittlerweile hat Microsoft bereits einige Vereinbarungen mit Internet-Providern und Telecom-Carriern über IPTV schließen können, darunter Verizon, BellSouth oder Telecom Italia. Bei Swisscom/Bluewin läuft bereits ein Testangebot für IPTV (siehe dazu: Fernsehen aus dem Telefonkabel, c't 2/05, S. 28). (anw)