Palm verdient bestens mit dem Treo
Das Smartphone Treo wird für den PDA-Pionier Palm immer wichtiger. Die beständig steigenden Verkaufszahlen bescheren dem Hersteller Rekordumsätze und Gewinne. Die Handhelds verlieren dagegen an Bedeutung.
Mit einem Umsatzplus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 403 Millionen US-Dollar konnte Palm das am 2. Juni beendete vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2006 abschließen. Der Umsatz für die gesamte 12-Monatsperiode stieg auf 1,6 Milliarden US-Dollar und fiel damit 24 Prozent höher aus als 2005. Nach GAAP erzielte Palm im letzten Quartal einen Nettogewinn von 27,2 Millionen US-Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr 2006 verdiente der Hersteller 336,2 Millionen US-Dollar nach nur 66,4 Millionen im vergangenen Jahr.
Einen Großteil der Umsätze verdankt Palm den Treo-Smartphones. 2006 konnte der Hersteller rund 2,3 Millionen dieser Geräte verkaufen und damit erstmals über eine Milliarde US-Dollar umsetzen. Während Palm auf das gesamte Geschäftsjahr bezogen mit 2,5 Millionen Stück noch mehr PDAs als Smartphones verkaufen konnte, hat sich das Verhältnis im vierten Quartal umgekehrt. Zuletzt setzte der Hersteller 623.000 Treo-Geräte und 495.000 Handhelds ab. Gartner zufolge musste der PDA-Pionier Anfang 2006 nun endgültig dem Konkurrenten RIM die Marktführung bei Handhelds überlassen. (map)