Notebooks und Internet-Radios von Asus
Asus zeigt auf der Computex ein paar Notebook-Upgrades, einen Notebook-Barebone und Internet-Radios.
AuĂźer einer PCI-Express-Soundkarte, einem 200-Dollar-Notebook und den ĂĽblichen Mainboards und Grafikkarten zeigt Asus ein paar Notebook-Upgrades, ein Notebook-Barebone und Internet-Radios.
Acht der Notebooks sind auch in Deutschland erhältlich: Die beiden Gaming-Notebooks G1S und G2S entsprechen äußerlich den Vorgängern, wurden im Inneren aber an Intels Santa-Rosa-Plattform angepasst (Core 2 Duo T7700 mit FSB800, 2,2 GHz) und nutzen nun beide Nvidias Direct3D-Grafikchip GeForce 8600M GT mit 256 MByte Grafikspeicher; im Vorgänger G1 steckte die GeForce Go 7700, im G2 der ATI Mobility Radeon X1700. Die Auflösung des 15,4-Zoll-Modells G1 hat Asus von 1280 × 800 auf 1440 × 900 Punkten beim G1S gesteigert, das G2S zeigt wie der Vorgänger 1440 × 900 Punkte auf 17 Zoll Diagonale. Das G1S soll 1849 Euro kosten, das G2S 1999 Euro.
Notebooks und Internet-Radios von Asus (5 Bilder)

Notebooks und Internet-Radios von Asus
Drei Notebooks der 15,4-Zoll-Klasse bekommen ebenfalls Santa-Rosa-Innenleben: Das F3E hat für 1049 Euro Intels Chipsatz-Grafik und den Core 2 Duo T7100 mit nur 2 MByte L2-Cache, das F3SE (1349 Euro, T7300) nutzt ATIs Mobility Radeon X2500, der etwa dem bisherigen X1600 entsprechen dürfte. Das F3SV kostet 1699 Euro, läuft mit Core 2 Duo T7500 (2,2 GHz), zeigt 1440 × 900 Punkte und hat außer dem Grafikchip Nvidia GeForce 8600M GS auch einen TV-Tuner (Analog und DVB-T) an Bord.
Zudem kommen drei günstige Notebooks ohne Santa Rosa hinzu. Die 17-Zoll-Reihe A7 ergänzt Asus um das A7F für 999 Euro mit Core Duo T2350 (1,86 GHz, 2 MByte L2-Cache, FSB533) und Chipsatz-Grafik. Mit 15,4-Zoll-Display sind das F5R (Pentium Dual Core T2080, Chipsatzgrafik, 799 Euro) und das F5V (Celeron M 520, ATI Mobility Radeon X2300, 849 Euro) ausgestattet.
Mit dem C90 will Asus einen Notebook-Barebone anbieten, bei dem man einige Teile einfach wechseln können soll. Als Prozessor soll Intels Destop-Version des Core 2 Duo zum Einsatz kommen. Zudem soll er von Haus aus Overclocking anbieten, Prozessor- und FSB-Takt soll man um bis zu 20 Prozent anheben können. An Schnittstellen soll er außer den üblichen HDMI und – ein Novum bei Notebooks – eSATA haben. Zur Grafikkarte macht Asus noch keine Angabe, vermutlich wird ein Steckplatz für ein MXM-Modul vorhanden sein. Weitere Einzelheiten oder ein Blick ins Innere gewährte Asus auf der Messe nicht. Auch ist noch unklar, in welcher Form das C90 in Deutschland auf den Markt kommt. Zu erkennen ist es jedenfalls leicht anhand seines auffälligen Kühler-Bürzels auf der Rückseite.
Vor kurzem hat Asus sein erstes Internet Radio namens AIR vorgestellt. Das kleine Kästchen hat einen Mono-Lautsprecher und ein vierzeiliges, einfarbiges Display, es nimmt per LAN oder WLAN (IEEE 802.11b/g) Kontakt mit dem Internet auf. Mehrere Streaming-Clients sowie UPnP sind ebenfalls integriert. Die neuen Versionen AIR2 und AIR3 haben zusätzlich eine USB-Buchse und spielen die MP3-Stücke dort angeschlossener USB-Sticks oder Festplatten ab. Für das AIR2 liefert Asus optional einen Lautsprecher im gleichen Design für Stereo-Sound, das AIR3 hat direkt zwei Lautsprecher eingebaut. Alle drei Versionen haben Stereo-Audioausgänge und eine Kopfhörerbuchse. Ob und wann die drei AIR-Modelle in Deutschland erhältlich sind, gab Asus noch nicht bekannt. (jow)