X-trem Zoom: Fujifilm kündigt X-S1 an

Der japanische Kamerahersteller Fujifilm erweitert die X-Reihe mit einer Superzoom-Bridge-Kamera. Ausgestattet mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten, hat der Hersteller die ambitionierte Fotokundschaft im Visier.

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Fujifilm hat den jüngsten Spross seiner X-Reihe vorgestellt. Nach der X100 und der X10, darf auch die Superzoom-Kamera X-S1 den Namenszusatz von Fujis Premium-Modellen tragen. Der Hersteller verbaut in der S1 den aus der X10 bekannten, vergleichsweise großen 2/3-Zoll großen EXR-CMOS (siehe Bild), der zwölf Megapixel auflöst. Wie bei den EXR-Sensoren üblich, besteht auch hier die Möglichkeit zwei Pixel eines gleichfarbigen Paares unterschiedlich lange zu belichten und zu einem Bild mit erweitertem Dynamikumfang zusammenzufügen. Ebenso können zwei benachbarte Pixel gleicher Farbe zu einem Pixel zusammengefasst werden, um die Empfindlichkeit zu erhöhen und das Bildrauschen zu minimieren.

Fuji hat der S1 einen 26-fach Zoom verpasst. Dieser beginnt bei weitwinkeligen 24 Millimetern (entsprechend Kleinbild) und endet bei 624 Millimetern. Die maximale Lichtstärke liegt bei f/2.8 im Weitwinkel und f/5.6 in Telestellung. Bewegliche Linsen stabilisieren beim Auslösen die Aufnahme. Gezoomt wird stufenlos mittels manuellem Zoomring.

Beim Belichten lässt die X-S1 alle Freiheiten: Neben dem Vollautomatikmodus kann der Fotograf Zeit- und Blendenautomatik wählen, oder die Belichtung manuell einstellen. Zusätzlich bietet die Kamera Aufnahmeprogramme für zahlreiche Situationen (darunter Kurioses wie Hund und Katze) und erlaubt drei eigene Einstellungen dauerhaft zu hinterlegen. Bildaufbau und Schärfe können entweder auf dem klappbaren 3-Zoll Bildschirm (460.000 Pixel) oder durch den elektronischen Sucher (1,44 Millionen Pixel) kontrolliert werden.

X-S1

(Bild: Fujifilm)

Videoaufnahmen landen mit voller HD-Auflösung (1920 × 1080) und 30 Bildern pro Sekunde auf der Speicherkarte. Sollten der Stereo-Ton der Kamera nicht überzeugen, kann über einen Mikrofon-Anschluss ein externes Aufnahmegerät angeschlossen werden. Die Bewegtbilder speichert die X-S1 H.264 komprimiert, Fotos können als JPEG und im Fuji-Rohdatenformat RAF gesichert werden.

Die Einordnung in Fujis Premium-Reihe zeigt sich auch bei der Preisgestaltung. 700 Euro soll die X-S1 kosten, wenn sie im Januar nächsten Jahres in den Handel kommt. (tho)