Drobo erweitert Storage-Systeme um Online-Speicher

Die Kooperation mit dem kalifornischen Storage-Cloud-Provider Pogoplug soll Drobo-Kunden einen Remotezugang zu ihren Storage-Systemen und zusätzlichen Online-Speicherplatz bescheren.

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Mit der Einbindung seiner Storage-Systeme in die Cloud lockt Drobo nun seine Kunden. Eine neue Kooperation mit dem kalifornischen Storage-Cloud-Provider Pogoplug (Cloud Engines, Inc) soll den Besitzern von Drobo-Hardware den Remotezugang über die Cloud auf ihre DAS-, NAS- oder iSCSI-Systeme bescheren. Zum Einrichten dieser "Personal Cloud" muss der Benutzer die Pogoplug Remote Access Software herunterladen und installieren. Sie reicht die ausgewählten Ordner als Freigaben an die Pogoplug-Server weiter, wo die Verzeichnisse indiziert und übers Web an den hoffentlich authorisierten Benutzer weitergereicht werden.

Als Zugabe kann der Anwender seine Drobo-Systeme an den auch für Nicht-Drobo-Kunden verfügbaren kostenlosen Online-Speicherplatz binden. Bei dieser "Pogoplug Cloud" kann der Benutzer bis zu 5 GByte seines Systems in die Cloud kopieren, etwa zu Backup-Zwecken. Keine Angaben machen die Anbieter zu den Themen Sicherheit und Verfügbarkeit.

Wirklich neu sind solche Hardware-gebundenen "Customer"-Clouds aber nicht. Erst vor kurzem etwa hatte der französische Anbieter von Unterhaltungselektronik Memup angekündigt, ab sofort werden alle externen und Multimedia-Festplatten, USB-Sticks und MP3/MP4-Player mit 2 GByte kostenlosem Online-Speicher zum Verteilen und Sichern beliebiger Daten ausgeliefert. Hinter dieser "MemupCloud" steckt der Online-Speicherdienst "YuuWaa" des Sicherheitsspezialisten Gemalto. Auf ein ähnliches Modell der Kopplung von Hardware und Onlinespeicher setzen Apple mit der "iCloud", 1&1 mit dem "1&1 Mobilen Online Speicher" und die Telekom mit der "Telekom Cloud". (sun)