IBM schließt Gentest bei Einstellungen aus

In der US-Öffentlichkeit wächst die Angst vor obligatorischen Gentests im Zuge eines Bewerbungsverfahrens. IBM versucht, wie der Konzern bereits ankündigte, nun diese Sorgen zu dämpfen.

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In der US-Öffentlichkeit wächst die Angst vor obligatorischen Gentests im Zuge eines Bewerbungsverfahrens. Der IT-Konzern IBM hat nun freiwillig auf solche Maßnahmen verzichtet, wie der Konzern bereits angekündigt hatte. Sam Palmisano, Aufsichtsratsvorsitzender von IBM, unterschrieb eine Neufassung der Anti-Diskriminierungs-Regelungen des Unternehmens. Nach diesen werde das Unternehmen künftig "genetische Informationen nicht in Personalentscheidungen einbeziehen".

IBM beschäftigt sich in seiner Healthcare- und Life-Sciences-Abteilung selbst mit der Gentechnik. "Diese Technik wird der Menschheit helfen", erklärte IBM-Sprecher Michael Loughran. "Wir wollen nicht, dass unsere Angestellten Angst vor Gentests haben müssen, weil sie fürchten, dass das negative Auswirkungen auf ihre Beschäftigung haben könnte."

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