MCI-Übernahme durch Qwest würde bis zu 15.000 Jobs kosten

Qwest rechnet zudem mit Kosteneinsparungen in Höhe von nahezu 15 Milliarden US-Dollar, sollte die zweitgrößte US-Ferngesprächsgesellschaft MCI doch noch das Qwest-Übernahmeangebot akzeptieren.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der US-Telefonkonzern Qwest rechnet eigenen Angaben zufolge mit Kosteneinsparungen in Höhe von nahezu 15 Milliarden US-Dollar, sollte die zweitgrößte US-Ferngesprächsgesellschaft MCI (vormals Worldcom) doch noch das Qwest-Übernahmeangebot akzeptieren. Vor Analysten legte Qwest weiter dar, dass durch eine Fusion der beiden Unternehmen bis zu 15.000 Stellen gestrichen werden könnten, was 18 Prozent der Belegschaft eines zusammengeführten Konzerns entsprechen würde.

MCI wird sowohl von Qwest als auch von Verizon Communications umworben. Obwohl MCI schon ein Verizon-Übernahmeangebot von rund 6,7 Milliarden US-Dollar akzeptiert hat, erhöhte Qwest die eigene Offerte zuletzt noch einmal deutlich und liegt derzeit bei rund acht Milliarden US-Dollar. Der MCI-Vorstand will trotz des niedrigeren Gebots allerdings an der Fusion mit Verizon festhalten, weil der Konzern finanziell deutlich besser dastehen soll als Qwest, das für das Geschäftsjahr 2004 einen Verlust von 1,8 Milliarden US-Dollar ausgewiesen hatte. (pmz)