Matsushita steigert Nettogewinn
Der japanische Elektronikkonzern Matsushita hat im dritten Quartal 2005 mit 31 Milliarden Yen (222 Millionen Euro) einen Rekord-Nettogewinn eingefahren.
Der japanische Elektronikkonzern Matsushita hat im dritten Quartal 2005 mit 31 Milliarden Yen (222 Millionen Euro) einen Rekord-Nettogewinn eingefahren. Dies bedeute eine Steigerung von 33 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres -- bei nahezu gleichbleibendem Umsatz, teilte Matsushita mit. Gewinnbringer waren vor allem Produkte des Herstellers Panasonic, beispielsweise Plasma-Fernseher und Digitalkameras. Hier habe Matsushita die Profitabilität gewaltig steigern können, hieß es. Im Schnitt bleibe von jedem verkauften Produkt 5,3 Prozent Gewinnmarge.
Damit ergeht es Matsushita wesentlich besser als dem großen Mitbewerber Sony. Dieser hatte für den gleichen Zeitraum einen massiven Rückgang des Nettogewinns vermeldet, und zwar um 46 Prozent. Branchenexperten sehen die Ursache für diese Diskrepanz unter anderem darin, dass Matsushita anders als Sony seine Plasma-TV-Panels selbst produziert und deshalb auch die Produktionskosten selbst in der Hand hat. Genau an dieser Stelle habe man die Kosten massiv senken können, bestätigte Matsushita-Chef Kunio Nakamura auf einer Pressekonferenz. (hob)