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Netzwerk- und plattformĂĽbergreifende Multimedia-Architektur

Der "Lehrstuhl für Computer Graphik" der Universität des Saarlandes präsentiert eine erweiterte Version seiner "Netzwerk-Integrierten Multimedia Middleware".

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Der Lehrstuhl für Computergrafik der Universität des Saarlandes präsentiert in Halle 9, Stand D06 (Forschungspark des Saarlandes), eine erweiterte Version seiner "Netzwerk-Integrierten Multimedia Middleware" (NMM).

Die Architektur ist an Microsofts Multimedia-Schnittstelle für Audio/Video DirectShow angelehnt, arbeitet im Unterschied dazu jedoch netzwerktransparent. So kann man beispielsweise während der Wiedergabe einer DVD die Ausgabe auf einen anderen Rechner oder PDAs umleiten beziehungsweise das auf einem Rechner aufgezeichnete TV-Programm auf einem zweiten in DivX transkodieren lassen und auf einem dritten das Ergebnis anzeigen -- was die Entwickler am Beispiel der MMBox in Form der NMM-Implementierung eines Media Centers am Stand vorführen. Während NMM zuvor nur auf Linux-Rechnern lief, arbeitet die auf der CeBIT vorgestellte Version auch plattformübergreifend. Die meisten Funktionen wurden inzwischen auf Windows portiert, sodass sich inzwischen auf heterogene NMM-Netze verwirklichen lassen. Mac OS X ist zwar noch nicht mit von der Partie, doch spielt zumindest einer der Entwickler mit dem Gedanken, die NMM-Funktion auf den Mac zu portieren.

Momentan steht Version 0.8.0 der unter Open Source entwickelten NMM zum Download bereit. Die auf der CeBIT gezeigte Version mit Windows-UnterstĂĽtzung soll in einigen Wochen online gehen. (vza)