Sommerreifen im Test: Sparen lohnt nicht

Die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) und der Automobilclub Europa (ACE) haben 15 Sommerreifen im Format 205/55 R16 unter die Lupe genommen. Das Ergebnis zeigt: bei Reifen spart man besser nicht

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Von
  • rhi

Stuttgart, 14. Februar 2012 – Die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) und der Automobilclub Europa (ACE) haben 15 Sommerreifen im Format 205/55 R16 unter die Lupe genommen. Auch das Ergebnis dieses Tests zeigt, dass man bei den Reifen besser nicht spart.

Zwischen dem besten Reifen im Test von Continental und dem billigen Schlusslicht Rotalla aus China liegen beim Bremsen auf nasser Straße Welten. Während der mit Conti-Reifen bestückte Wagen bereits steht, knallt das mit Rotalla-Pneus bestückte Auto dem Vordermann mit fast 50 km/h ins Heck. Auch die anderen Billigheimer von Goodride und High Performer versagen bei Nässe kläglich. Generell gelingt aber auch anderen Herstellern der Spagat zwischen Nasshaftung und Rollwiderstand nicht optimal.

Sommerreifen im Test: Sparen lohnt nicht (4 Bilder)

15 Sommerreifen der Größe 205/55 R16 haben ACE und GTÜ getestet.

Auf dem ersten Platz landet der Continental Premium Contact S, Zweiter wird der Dunlop SP Sport Fast Response. Beide wurden mit „Sehr empfehlenswert“ benotet. Mit dem Urteil „empfehlenswert“ kommt der Nokian V auf den respektablen dritten Rang. Es folgen der Semperit Speed-Life, der Fulda EcoControl HP und der Hankook Kinergy Eco K425. Als „wenig empfehlenswert“ stufen ACE und GTÜ den High Performer HS-2 ein, „nicht empfehlenswert“ sind der Goodride SA-05, der Rotalla F108 sowie der Sava Intensa HP. (imp)