Kodak baut weitere Stellen ab

Die radikale Umstrukturierung der Fotofirma kostet mehr Geld und Arbeitsplätze als bisher geplant.

vorlesen Druckansicht 25 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die angeschlagene Fotofirma Kodak möchte seine auf drei Jahre angelegte radikale Umstrukturierung bis Ende 2007 abschließen. Um das Unternehmen wirtschaftlicher zu machen, werde man noch mehr Arbeitsplätze abbauen als bisher geplant, teilte das Management mit. Der aktualisierte Sanierungsplan beziffert die Gesamtzahl der abzubauenden Stellen auf 28.000 bis 30.000 – bis Ende vergangenen Jahres waren davon bereits über 23.000 Jobs gestrichen worden.

Die Kosten für die Umstrukturierung veranschlagt Kodak für das laufende Jahr mit 575 bis 625 Millionen Dollar, der gesamte Firmenumbau verschlingt damit voraussichtlich 3,6 bis 3,8 Milliarden – frühere Schätzungen gingen noch von 3,4 Milliarden aus. Die drastisch verkleinerte Firma will sich auf neue Märkte wie Drucker, Digitalkameras und Fotodruck konzentrieren. Im vierten Quartal des vergangenen Jahrs konnte Kodak zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben. Für das Jahr 2007 erwartet Kodak einen Umsatz von rund 10 Milliarden Euro (ohne seine im Verkauf befindliche Gesundheitssparte). (pek)