Biomaschinen aus Bakterien
Auf der "Synthetic Biology 3.0"-Konferenz in ZĂĽrich trafen sich die Granden der synthetischen Biologie.
Im Forschungsfeld der synthetischen Biologie versuchen Bioingenieure, Bakterien und andere Organismen zu Biomaschinen umzuprogrammieren, die dann die verschiedensten chemischen und biologischen Aufgaben übernehmen können. Das wichtigste Treffen des noch jungen Life-Sciences-Teilgebietes ist die Konferenz "Synthetic Biology" – und deren dritte Auflage fand in dieser Woche in Zürich statt, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe.
Die anwesenden 300 Forscher bilden bislang noch eine recht verschworene, kleine Wissenschaftlergemeinschaft. Doch das Interesse an der synthetischen Biologie wächst rasant. Dabei stach auf der "Synthetic Biology 3.0" ein Projekt heraus, von dem sich die neuen Bioingenieure entscheidende Erkenntnisse für ihr Vorhaben versprechen: die Suche nach einem "Minimalgenom".
Sie wollen so herausfinden, wie viele Gene für ein Bakterium unerlässlich sind, um einen Stoffwechsel aufrechterhalten und sich reproduzieren zu können. Mit zusätzlichen Genen könnten diese Minimalzellen dann auf bestimmte Funktionen getrimmt werden.
Mehr zum Thema in [i]Technology Review online:[/i]
Siehe dazu auch in Telepolis:
(bsc)