Palm-Chef: In Zukunft Handybauer

Palm-Chef Ed Colligan hat in einem Interview mit der Berliner Zeitung Stellung zur Zukunft der Taschencomputer seines Unternehmens genommen.

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Palm-Chef Ed Colligan hat in einem Interview mit der Berliner Zeitung Stellung zur Zukunft der Taschencomputer seines Unternehmens genommen. In Zukunft, so der Palm-Chef, werde Palm zu einem Handy-Hersteller. Zwar werde es im unteren Preissegment immer noch Taschencomputer geben, aber dies werde ein eher kleines Segment werden – "etwa für Hausfrauen, die Adressbücher und Terminkalender elektronisch führen wollen".

Das Handy wird nach Colligans Worten weitere Geräte in sich vereinen, so etwa digitale Musikspieler, Mini-Computer und Kameras. Einen vollständigen Ersatz aller Einzelgeräte durch in das Handy integrierte Funktionen sieht er jedoch nicht, eine Kamera werde durch ein Handy kaum vollständig ersetzbar sein.

Die drahtlose Nutzung des Internets wird sich nach seinen Worten weiter verbreiten, auch mit kommenden Funktechniken wie Wimax. In zehn Jahren, so Colligan, werden die meisten Menschen mit mobilen Geräten E-Mails abfragen oder im Web surfen. Welches Betriebssystem sie dabei benutzen, scheint ihn dabei nicht so stark zu interessieren. Neben der Kooperation mit Microsoft ist auch PalmOS weiter im Fokus: Den Software-Lizenzvertrag mit PalmSource hat Palm nach seinen Angaben gerade bis 2010 verlängert. (ll)