Britische Registry will itunes-Domain an Apple übergeben
Ein 22-Jähriger, der die für den iTunes Music Store auf der Insel gewünschte Internet-Adresse im November 2000 auf sich eintragen ließ, soll widerrechtlich gehandelt haben.
Apple hat im Streit um die Domain itunes.co.uk einen wichtigen Punktsieg verbucht. Die britische Domain-Verwaltungsstelle Nominet entschied, dass ein 22-jähriger Brite, der die für den iTunes Music Store auf der Insel gewünschte Internet-Adresse im November 2000 auf sich eintragen ließ, widerrechtlich gehandelt habe.
Benjamin Cohen hatte eingeräumt, sich die Domain nur wenige Tage nach Eintragung der Marke "iTunes" in Großbritannien gesichert zu haben. Er bestritt allerdings, Kenntnis von den Plänen Apples gehabt zu haben, einen gleichnamigen Musikdienst zu gründen. Apple habe ihm später zwar ein Kaufangebot für die Domain unterbreitet, dieses habe er aber ausgeschlagen.
Nominet befand jetzt, dass der Brite eine "missbräuchliche Registrierung" vorgenommen hatte. Zudem verursache die Verwendung der Domain itunes.co.uk als Redirect-Seite zu Cohens eigener Shopping-Website lediglich Verwirrung. Deshalb müsse Cohen die Domain an Apple abgeben. Gegenüber Medienvertretern kündigte Cohen an, Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Die Domain will er weiter benutzen. (pmz)