Gamesonly.at vom Index gestrichen

Die BPjM hat die Indizierung des österreichischen Online-Spielehändlers Gamesonly.at aufgehoben. Mittlerweile wird die Seite über Google wieder gefunden.

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Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat den österreichischen Online-Händler für Videospiele Gamesonly.at vom Indext gestrichen. Die Entscheidung wurde bereits am 10. November des vergangenen Jahres getroffen, aber erst jetzt veröffentlicht. Laut Gamesonly gab es nach der Entscheidung noch Feinabstimmungen mit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und der Bundesprüfstelle, die jetzt abgeschlossen sind. Auch der Jugendfilter sei erst jetzt aktualisiert worden. Seit dem 7. März tauche der Shop wieder in den Suchergebnissen von Google auf, teilte Gamesonly gegenüber heise online mit.

Der Online-Händler war am 12. März 2009 von der Bundesprüfstelle auf den Index gesetzt worden. In einer ausführlichen Begründung war damals erläutert worden, wie das Angebot eine unzulässige Werbung für indizierte oder bundesweit beschlagnahmte Medien darstelle. Die Werbung sei für jedermann zugänglich gewesen und die angepriesenen Spiele könnten von jedem bezogen werden.

Anfang November 2011 habe Gamesonly der BPjM dann jedoch mitgeteilt, dass die als jugendgefährdend beanstandeten Trailer aus dem Angebot entfernt worden seien. Davon überzeugte sich die BPjM und ordnete wenige Tage später die Aufhebung der Indizierung des Angebots an. (mho)