Sony: Neue Alpha mit teildurchlässigem Spiegel

Mit der A57 erweitert Sony seine SLT-Serie mit teildurchlässigem Spiegel. Die Nachfolgerin der A55 ist schwerer geworden, dafür auch schneller. Hier geht es zu den wichtigsten Fakten.

vorlesen Druckansicht 44 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.

Sony hat die Nachfolgerin der SLT-A55 angekündigt. Die A57 ist im Vergleich zu ihrer Vorgängerin vor allem schneller geworden, aber auch in Sachen Video haben die Japner nachgebessert. Dafür ist die Neue mit etwa 540 Gramm etwas schwerer. Die A55 brachte ohne Akku und Objektiv nur erwa 440 Gramm auf die Waage.

So funktioniert die SLT-Technologie.

(Bild: Sony)

Wie alle Kameras der SLT-Serie kommt auch die A57 mit einem teildurchlässigen Spiegel, der nicht mehr aufklappt. Das einfallende Licht wird so permanent auf den Bild- und Autofokussensor geleitet. Dank dieser sogenannten Translucent-Mirror-Technologie schafft die SLT-A57 bis zu zwölf Bilder pro Sekunde – bei kontinuierlich nachgestellter Schärfe. Diese Schnelligkeit teilt sie sich auch mit der größeren SLT-A77.

Hilfestellungen fĂĽr Einsteiger

Die A57 mit Schwenkdisplay

(Bild: Sony)

Im Inneren der Kamera arbeitet ein APS-C-CMOS-Bildsensor, der 16 Megapixel auflöst. Der BIONZ-Bildprozessor soll laut Sony dafür sorgen, dass die A57 auch bei hohen ISO-Einstellungen von 16.000 noch scharfe und klare Fotos schießt. Hochauflösendes serviert sie auch im Bewegtbildbereich. Sony verspricht, dass die Kamera in Full-HD-Auflösung bei 1980 × 1080 Pixeln mit 50 Bildern pro Sekunde filmt – zumindest im AVCHD-Format.

Ihr Autofokus-System ist schon aus der Vorgängerin A55 bekannt: Es hat 15 Bildpunkte im Blick und dazu drei Kreuzsensoren. Die Japaner statten die Kamera außerdem mit einem elektronischen Sucher mit 1,4 Millionen Bildpunkten aus. Ihr 3-Zoll-LC-Display erreicht eine Auflösung von 921.000 Pixeln.

Die SLT-A57 kostet ohne Objektiv knapp 750 Euro.

(Bild: Sony)

Mit der SLT-A57 zielt Sony auf ambitionierte Fotografen, liefert aber auch Einsteigern einige Hilfestellungen. Bei der Porträt-Framing-Funktion soll die Automatik selbstständig den optimalen Bildausschnitt um die abgelichtete Person herum wählen – so, dass Proportionen und das Verhältnis zwischen Vorder- und Hintergrund stimmen. Mit dem optimierten Bild speichert die Kamera zur Sicherheit gleichzeitig auch das Original ab. Dazu spendiert Sony 15 Bildbearbeitungseffekte. Fast obligatorisch sind 3D-Schwenkpanoramafunktion und Lächelautomatik.

Voraussichtlich verfĂĽgbar wird die SLT-A57 ab April sein. Der Body soll bei etwa 750 Euro liegen, mit einem Kit-Objektiv will Sony etwa 100 Euro mehr. (ssi)